Hilfen zum erhalt der wohnung

Wohnungsnotfallhilfe

Eine Einrichtung des Diakonischen Werkes im
Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr

Hagdorn 1a
45468 Mülheim an der Ruhr        [auf Karte anzeigen]

Ansprechpartnerin im zentralen Dienstgebäude:

Angela Kappel, Diplom-Sozialpädagogin
Tel.: (0208) 3003-259
E-Mail: kappel@diakonie-muelheim.de

Sprechzeiten:
montags bis donnerstags: 8 - 12 Uhr
freitags: 8 - 11.30 Uhr
(Termine auch nach Vereinbarung)

Ansprechpartnerin im Sozialbüro Styrum:
(Augustastraße 190 - 192)
Susanne Münch, Diplom-Sozialarbeiterin
Tel.: (0208) 3027075
E-Mail: muench@diakonie-muelheim.de

Sprechzeiten:
montags bis freitags: 8 - 17 Uhr
mittwochs: 8 - 13.30 Uhr
(Termine auch nach Vereinbarung)

Offene Sprechstunde:
mittwochs: 9 - 12 Uhr



Wenn der Verlust der Wohnung droht

Droht der Verlust der Wohnung, sind die Mitarbeiterinnen der Wohnungsnotfallhilfe die richtigen Ansprechpartnerinnen. Gemeinsam mit den betroffenen Personen erarbeiten sie Lösungsstrategien, helfen beim Erhalt der Wohnung, verhandeln mit Eigentümern und Behörden und beraten über Sozialleistungen.


Zweimal nicht bezahlt, reicht schon: Wer nicht jeden Monat seine Miete bezahlt, kann vom Vermieter die Kündigung erhalten. Doch auch Verstöße gegen die Hausordnung, Ruhestörungen oder unzumutbare Wohnverhältnisse können Gründe sein, warum Mietern der Verlust der Wohnung droht. Ist das der Fall, spricht man von einem Wohnungsnotfall.

Genau da helfen die Mitarbeiterinnen der Wohnungsnotfallhilfe des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr. Sie betreuen Familien oder Einzelpersonen umfassend und kooperieren eng mit der Zentralen Wohnungsfachstelle der Stadt Mülheim an der Ruhr und mit dem Nachbarschaftsverein Augustastraße/Gustavstraße.

Da ein Großteil der Anfragen aus den Stadtteilen Mülheim-Styrum und Mülheim-Stadtmitte kommt, stehen die Beraterinnen nicht nur in der zentral gelegenen Beratungsstelle in der Mülheimer Altstadt als Ansprechpartnerinnen bereit, sondern auch im Sozialbüro Styrum.


Zahlung der Mietrückstände

Meist sind Mietrückstände der Grund für den drohenden Wohnungsverlust. Daher gehört es zu den wichtigsten Aufgaben der Mitarbeiterinnen der Wohnungsnotfallhilfe sicherzustellen, dass alle monatlichen Kosten, die rund ums Wohnen nun mal anfallen - wie Miete und Energiekosten - rückwirkend, aber auch zukünftig gezahlt werden. Deshalb informieren die Beraterinnen über Sozialleistungen, prüfen mögliche Ansprüche und helfen, diese zu beantragen.
Doch mit Zahlungen alleine ist es nicht getan.

Weitere Hilfeleistungen der Mitarbeiterinnen umfassen:

  • Beratung bei eingegangener Räumungsklage

  • Verhandlungen mit Eigentümern und Behörden

  • Konfliktbewältigung im Wohnumfeld

  • Hilfestellung bei Wohnungswechsel und Umzugsplanung

Umfassende Hilfen

Der drohende Wohnungsverlust ist häufig eine Konsequenz, die aber vielfältige Auslöser hat. Fehlt das Geld für die Miete, brauchen die Betroffenen umfassende Hilfen, um ihre Lebenssituation nachhaltig zu verbessern. Deshalb halten die Wohnungsnotfallhelferinnen engen Kontakt zu ihren Klienten und zu verschiedenen Hilfeeinrichtungen. Dabei können sie nicht nur innerhalb des Diakonischen Werkes auf ein vielfältiges Netzwerk zurückgreifen, sie arbeiten auch eng mit anderen Einrichtungen der Wohlfahrtspflege zusammen.

Die Wohnungsnotfallhilfe bietet:

  • Beratung in Schuldenangelegenheiten

  • Vermittlung in Schuldnerberatung

  • Beratung bei familiären Problemen und Vermittlung von weitergehenden Hilfen

  • Vermittlung an weiterführende Hilfen wie Suchtberatung, Rechtliche Betreuung, Betreutes Wohnen usw.

 

 

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