Abteilungen & Arbeitsbereiche

Diakonie

Diakonisches Werk
im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr

Hagdorn 1a
45468 Mülheim         [auf Karte anzeigen]

Tel.: (0208) 3003-255
Fax: (0208) 3003-280
E-Mail: gst[at]diakonie-muelheim.de

Öffnungszeiten:
montags, dienstags, freitags: 7.30 - 16.30 Uhr
mittwochs: 7.30 - 13 Uhr
donnerstags: 7.30 - 18 Uhr

Ansprechpartner:

Hartwig Kistner, Geschäftsführung
E-Mail: kistner[at]diakonie-muelheim.de

Bernd Barfuß, Verwaltung
E-Mail: barfuss[at]diakonie-muelheim.de

Ellen Hirsch, Sekretariat
E-Mail: hirsch[at]diakonie-muelheim.de



Abteilungen und Arbeitsbereiche

Das Diakonische Werk in Mülheim an der Ruhr bietet Rat, Hilfe und Unterstützung in allen Lebenslagen und ist in nahezu sämtlichen Bereichen der sozialen Arbeit und der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe tätig.

Um als Organisation mit modernem und zeitgemäßem Selbstverständnis und Anspruch arbeiten zu können, ist die Arbeit in Abteilungen und einzelne Unterbereiche gegliedert.

Soziale Dienste

Die größte Abteilung sind die sogenannten Sozialen Dienste. Dazu gehören insbesondere die Kinder-, Jugend- und Familienhilfe, Offene Ganztagsgrundschule, Ganztagsoffensive an weiterführenden Schulen, Familienstation (Hausaufgabenhilfe und Bildungsförderung), Evangelischer Betreuungsverein, Jugendmigrationsdienst I Mülheim an der Ruhr und Jugendmigrationsdienst II Oberhausen, Integrationsfachschule/Sprachschule, Bürgertreff Diakonie am Eck, Sozial- und Stadtteilbüro Styrum, Wohnungsnotfallhilfe für Familien.

Die Abteilungsleitung liegt in den Händen von Frau Birgit Hirsch-Palepu, die auch die Funktion als stellvertretende Geschäftsführerin des Diakonischen Werkes wahrnimmt. Die stellvertretende Abteilungsleitung Soziale Dienste liegt in den Händen von Frau Sabine Boeger.

Ambulante Gefährdetenhilfe

In der Abteilung Ambulante Gefährdetenhilfe sind alle Angebote zusammengefasst, die sich auf die Adressatengruppen alleinstehender wohnungsloser Menschen richtet (Männer und Frauen). Das Diakonische Werk verfügt in der Ambulanten Gefährdetenhilfe über ein ausdifferenziertes Hilfesystem, das jede Situation der Wohnungslosigkeit zielgruppen- und passgenau und schnell überwinden kann.

Über die Streetworker (Straßensozialarbeiter) können potentiell Bedürftige auf der Straße angesprochen werden. Die Zielgruppe kann unseren an allen Werktagen ganztägig geöffneten Tagestreff Teestube im Diakonietreff Auerstraße aufsuchen. Der Diakonietreff ist innenstadtnah gelegen. Dort kann man sich aufwärmen, kommunizieren und soziale Kontakte pflegen. Es gibt ein regelmäßiges Angebot an gesunder Ernährung mit kostengünstigem Frühstück und Mittagessen.

In der angeschlossenen Hygienestation kann Körperpflege stattfinden, ebenso Kleiderwechsel, bei Bedarf auch medizinische Bäder und andere Behandlungen. Über die dort tätige Krankenschwester werden erforderlichenfalls auch ärztliche Behandlungen in einer passenden Arztpraxis vermittelt. Erforderlichenfalls gibt es auch einen Arzt im Diakonietreff vor Ort. Darüber hinaus wird über diese Mitarbeiterin auch aufsuchende Krankenpflege vor Ort praktiziert, d. h. ebenso bei Wohnungslosen, die sich noch auf der Straße befinden oder, bei später erfolgter Rehabilitation durch unser Betreuungssystem der Ambulanten Gefährdetenhilfe, dann in der jeweiligen Wohnform. Streetwork, Teestube, und Hygienestation sind niederschwellige Anlaufpunkte, über die der Erstkontakt stattfindet. In der Regel führt der Erstkontakt dann zur Zentralen Beratungsstelle für alleinstehende Wohnungslose, die in enger Abstimmung mit der Stadt Mülheim an der Ruhr und dem ebenfalls zuständigen Landschaftsverband Rheinland betrieben wird. Hier wird mit dem Klienten eine ausführliche Anamnese erstellt und Planung, wie es weitergehen soll, insbesondere welche adäquate und vom Klienten gewünschte Wohnform kurz-, mittel- und langfristig angestrebt wird. So kann in die Notschlafstelle Kanalstraße vermittelt werden (Männer) oder Notschlafstelle Augustastraße (Frauen). Das Diakonische Werk hat einen Mitarbeiter, der jeweils dort stundenweise vor Ort ist. Denkbar ist auch die Unterbringung in der Gefährdetenwohnhilfe Kanalstraße, das ist ein Langzeitangebot für wohnungslose Menschen, die aber für sich selbst keine weitergehende Rehabilitationsperspektive mehr in Anspruch nehmen wollen. Stattdessen wird hier lebenspraktisch mit Wohnraum versorgt. Der Sozialarbeiter ist werktäglich da und steht den 20 Bewohnern in allen Fragen der täglichen Lebensgestaltung bei.

Eine weitergehende Rehabilitationsperspektive bietet das Diakonie-Haus in der Kaiser-Wilhelm-Straße; in dieser Form des Betreuten Wohnens lernen die Nutzer in einem Zeitraum von bis zu ca. 18 Monaten wieder die selbständige Führung und Pflege einer Wohnung. Dazu gehören dann auch alle anderen Schritte eines sesshaften Lebens, d. h. Anmeldung bei den Sozialbehörden, Inanspruchnahme medizinischer Behandlung und vieles mehr. 11 Betreuungsplätze kann das Diakonische Werk hier zur Verfügung stellen.

Daneben gibt es auch Betreutes Wohnen für Menschen dezentral, sie leben in einer eigenen angemieteten Wohnung, erhalten aber täglich Unterstützung und Begleitung durch einen persönlichen Betreuer in allen Fragen des Lebens. Das Angebot der Ambulanten Gefährdetenhilfe wird ergänzt durch Angebote der Beschäftigungstherapie und Anleitung zur Tagesgestaltung. Damit realisieren wir einen wichtigen prophylaktischen Aspekt, um einen Rückfall in die Wohnungslosigkeit vorzubeugen.

Ambulatorium

Das Ambulatorium ist eine relativ kleine Abteilung mit Spezialaufgaben: Beratung und Behandlung von suchtkranken Menschen, insbesondere Alkohol, Medikamente und Spielsucht.

Das Angebot des Ambulatoriums richtet sich an Betroffene selbst, an Angehörige und Lebenspartner, außerdem an Arbeitgeber und Firmen, die Unterstützung suchen. Das Ambulatorium bietet kurzfristige Beratung ebenso an wie auf längere Zeit angelegte Behandlung und Therapie. Diese ambulante Rehabilitation ist gleichwertig zu einer stationären Behandlung in einer Entzugsklinik. Vorteil ist, dass die Klienten ihr gewohntes Umfeld nicht verlassen müssen. Sie können bei Familie oder Freunden bleiben und – falls vorhanden – weiter ihrer Arbeit nachgehen. Die Erfolge dieser ambulanten Behandlungsform sind genauso gut wie bei einem mehrmonatigen Klinikaufenthalt. Das Ambulatorium arbeitet darüber hinaus mit Selbsthilfegruppen zusammen bzw. bietet auch Nachsorgeprogramme für Menschen an, die ihren Klinikaufenthalt erfolgreich bewältigt haben und dann ambulant weiter rehabilitiert werden.

Sozial-Therapeutische Wohngemeinschaft

Die Angebote der Sozial-Therapeutischen Wohngemeinschaft richten sich an Menschen in besonderen Lebenslagen, z. B. bei Suchtmittelabhängigkeit, in der Regel im Zusammenhang mit dem Programm Therapie statt Strafe gemäß § 35 BTMG. Die Sozial-Therapeutische Wohngemeinschaft hat 24 stationäre Therapieplätze, es kann eine 12-monatige Sozialtherapie absolviert werden, die auch verlängert werden kann.

Geschäftsstelle

In der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes laufen die organisatorischen Fäden zusammen. Hier arbeitet die Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit der Verwaltung und den angeschlossenen Sekretariaten. Hier geschieht das betriebliche Management, Finanzierung des Gesamtwerkes sowie der einzelnen Arbeitsbereiche, Personalangelegenheiten, Öffentlichkeitsarbeit, Koordination und Gestaltung der Vorstandsarbeit, Koordinierung des Zusammenwirkens mit anderen Dienststellen der Evangelischen Kirche und Vertretung des Werkes nach außen.

 

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