Das Kronenkreuz

Geschäftsstelle Mülheim

Diakonisches Werk
im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr
Hagdorn 1a
45468 Mülheim       [auf Karte anzeigen]

Tel.: (0208) 3003-255
Fax: (0208) 3003-280
E-Mail: gst[at]diakonie-muelheim.de

Öffnungszeiten:
montags, dienstags, freitags: 7.30 - 16.30 Uhr
mittwochs: 7.30 - 13 Uhr
donnerstags: 7.30 - 18 Uhr

Ansprechpartner:

Hartwig Kistner, Geschäftsführung
E-Mail: kistner[at]diakonie-muelheim.de

Bernd Barfuß, Verwaltung
E-Mail: barfuss[at]diakonie-muelheim.de

Ellen Hirsch, Sekretariat
E-Mail: hirsch[at]diakonie-muelheim.de



Zeichen der Diakonie: Das Kronenkreuz

Das Symbol der Diakonie ist das Kronenkreuz. Zusammen mit dem Schriftzug Diakonie wird es als Logo des Diakonischen Werkes im Evangelischen Kirchenkreis An der Ruhr verwendet.

Es verweist auf das Recht zur vollen Teilhabe am Leben für alle Menschen, das Gott in Jesus Christus ohne Ansehen der Person uns allen zuspricht. Alle ehrenamtlich und hauptamtlich Mitarbeitenden im Diakonischen Werk fühlen sich diesem Anspruch verpflichtet. Sie folgen in ihrem praktischen Handeln gemeinsam diesem christlichen Leitbild.

Das Kronenkreuz wurde im Jahr 1925 von Prof. Richard Boeland von der Kunstschule Berlin als Zeichen für die Innere Mission entworfen. Er verband die beiden Anfangsbuchstaben I und M (Innere Mission) in künstlerischer Form mit dem christlichen Kreuz. Die Bezeichnung Kronenkreuz erhielt es erst später. Die neue Deutung als Kronenkreuz sollte Ermutigung sein für alle, also für die Ratsuchenden der Hilfsangebote der Diakonie und ebenso für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in ihren anspruchsvollen Diensten.

Die Innere Mission gab es davor schon recht lange als kirchliche Reaktion auf die große soziale Frage im 19. Jahrhundert. Als 1923 das 75-jährige Jubiläum der Inneren Mission gefeiert wurde, stellte der damals als Leitung fungierende Zentralausschuss fest, dass über die weit verzweigte Arbeit wenig bekannt war. Es zeigte sich die Notwendigkeit, dass für das öffentliche Auftreten die Zusammengehörigkeit der verschiedenen Einrichtungen der Inneren Mission durch ein äußeres Zeichen sichtbar werden sollte.

Das Zeichen sollte einfach, einprägsam und vielseitig verwendbar sein, und in ihm sollte das christliche Kreuz mit den Anfangsbuchstaben der Inneren Mission, also dem I und dem M, in Verbindung gebracht werden. Aus über 200 Entwürfen wurde dann der Entwurf von Prof. Richard Boeland ausgewählt. Er war einer der damaligen Experten für angewandte Grafik. Seine Wurzeln sind im süddeutschen Raum. Er gilt als ein Anhänger der sog. „Ulmer Schule“.

Ab 1925 wurden die Teilverbände der Inneren Mission gebeten, sich für den Gebrauch des Zeichens einzusetzen und es in jeder Diakonischen Anstalt und Einrichtung einzubringen. 1930 wurde es auch vom Internationalen Verband für Innere Mission und Diakonie übernommen. Damit war die Innere Mission eine der ersten kirchlichen Einrichtungen mit einem gemeinsamen und übergreifenden Erscheinungsbild.

Erst im Laufe der Jahre, gewissermaßen in einem nicht offiziell verordneten, sondern informellen Prozess, wurde das Signet der Inneren Mission als „Kronenkreuz“ bezeichnet.

1957 wurde der Prozess zum organisatorischen Zusammenschluss der Inneren Mission und dem Evangelischen Hilfswerk zum „Diakonischen Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland“ begonnen. Es übernahm das Signet des Kronenkreuzes als eigenes Symbol.

Das Kronenkreuz wird heute als Zeichen der Ermutigung sowohl für die Klienten als auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Diakonie gesehen: Das Kreuz als Hinweis auf Not und Tod, die Krone als Zeichen der Hoffnung und Auferstehung. Die Verbindung von Kreuz und Krone soll die Zuversicht zeigen, dass Not überwunden werden kann, weil Christus Not und Tod überwunden hat.

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